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«Die Cazner waren schlicht kaltblütig»

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Keine Meister-Party für das Kleinfeld-Team Kappelens:
Wie bereits im Vorjahr haben die Seeländer die Finalserie gegen Cazis verloren. Auf das 10:18 auswärts folgte am Samstag in Lyss eine 13:18-Niederlage.

Mathias Otti, einmal mehr ist Ihr Team in einem Final an Cazis gescheitert. Woran lag es?

Mathias Otti: Wir haben uns im Vergleich zum Auswärtsspiel zwar gesteigert und eigentlich auch einen ansprechenden Match gezeigt. Viel vorwerfen können wir uns nicht. Den Unterschied machte es letztlich, dass die Cazner sich vor dem Tor schlicht enorm kaltblütig zeigten. Das muss man neidlos anerkennen.

Der letzte Titelgewinn liegt nun bereits drei Jahre zurück. Wie lautet Ihr Fazit?

Nach dem Spiel waren wir alle sehr enttäuscht, weil wir uns sicher waren, dass wir Cazis schlagen können. Vielleicht werden wir mit etwas Abstand erkennen, dass wir als zweitbestes Team der Schweiz dennoch stolz auf das Erreichte sein können.

Für Marco Bieli war es das letzte Spiel als Kappelen-Trainer.

Besonders für ihn hätten wir die Saison gerne mit einem Titel beendet. Leider hat es nicht sein sollen. Es wird sicher noch ein Abschlussessen geben, bei dem wir uns würdig von ihm verabschieden.

Nun übernimmt Bielis Assistent Marc Reusser das Zepter. Gibt es den grossen Umbruch beim UHC Kappelen?

Nein, das Team bleibt zum grossen Teil zusammen. Als einziger Abgang steht Florian Jöhl fest, der in dieser Saison wegen Verletzungen lange ausgefallen ist. Der Rest wird nächste Saison erneut angreifen. Interview: leh

Mathias Otti
Captain 
UHC Kappelen

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